Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

In Emmendingen hat sich 2012 viel bewegt.     Das verdanken wir gemeinschaftlichen Anstrengungen sowie den insgesamt noch einmal guten Konjunkturdaten, von denen Emmendingen profitieren konnte. Dank dieser Entwicklung stiegen die Steuereinnahmen unserer Stadt erneut an und wir konnten weitere Investitionen tätigen. Ich denke hier insbesondere an die Sanierung der Markgrafen-Realschule, wo sich nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2013 auf die Kosten auf rund 14 Mio. Euro belaufen werden. Mit dem Bau des Familienzentrums Bürkle-Bleiche erweitern wir das Angebot an U3- Betreuungsplätzen. Mit zusätzlichen Räumen für die Ganztagsgrundschule wird das Bürkle-Bleiche-Gebiet nachhaltig gestärkt, ebenso durch die „Stadtteilkampagne Bürkle-Bleiche“ im Rahmen der Studie „Klimaneutrale Kommune Emmendingen“, die 2013 vor Ort startet.

Emmendingen hat auch die Deutsche Bahn bewegt. Nach jahrzehntelangen Verhandlungen mit der Bahn AG wurde der barrierefreie Ausbau am Bahnhof Emmendingen gestartet, dessen Fertigstellung für Ende 2013 vorgesehen ist. Auch wurde mit der Erschließung des Gewerbegebietes Regelmatte mit 9,5 Hektar Gelände begonnen und es geht auch 2013 gut voran.

Auch die Bürgerinnen und Bürger bewegen Emmendingen. Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement sind unverzichtbare Bestandteile unseres Zusammenlebens und politischen Wirkens. Das wissen wir in den Kommunen ganz genau. Vieles von dem, was Emmendingen lebenswert macht, geht auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der ortsansässigen Unternehmen zurück. Ich bin sehr froh, dass es in Emmendingen soviel Bürgerinteresse gibt. Wie jede Stadt ist Emmendingen darauf angewiesen, dass sich Menschen in ihr Gemeinwesen einbringen. Deshalb möchte ich allen ganz herzlich danken, die sich einbringen und etwas für andere oder die Allgemeinheit tun, ob in karitativen Organisationen, Vereinen, Zünften, Bürgerforen oder in der Nachbarschaftshilfe. Sie alle tragen viel zu einem guten Zusammenleben in unserer Stadt bei.

Mit der nun gestarteten repräsentativen Bürgerumfrage sollen auch die Menschen, die sonst nicht in der ersten Reihe Ihre Meinung sagen, ermutigt werden, sich zu äußern. Per Zufallsprinzip wurden Emmendinger Bürgerinnen und Bürger ausgewählt und eingeladen, an der Bürgerumfrage mitzumachen. Die Auswertung der Umfrage erfolgt anonym durch das Zentrum für Zivilgesellschaftliche Entwicklung in Freiburg. Die Stadt erhofft sich von der Umfrage eine noch besseren Überblick, welche Themen für die Bürgerinnen und Bürger wichtig sind, wo andere Schwerpunkte gewünscht werden und über welche Medien künftig mehr über aktuelle Themen informiert werden soll.

Mit diesem Einsatz für und in unserer Stadt und der Bereitschaft, Zukunft selber zu gestalten, haben wir Grund mit Zuversicht die schöne und lebenswerte Stadt Emmendingen auch 2013 weiter gemeinsam zu gestalten und zu bewegen.

Ihr Oberbürgermeister
Stefan Schlatterer